Category Archives: Alternative Theorie

Alexander Unzicker: Variable Speed of Light Cosmology

Alexander Unzicker hat auf seinem youtube-Kanal einige Videos veröffentlicht, die er unter einer von ihm so bezeichneten „Kosmologie der variablen Lichtgeschwindigkeit“ subsummiert. Er geht dabei davon aus, dass auch Einsteins ursprünglicher Gedanke der war, von einer im Prinzip veränderlichen Lichtgeschwindigkeit auszugehen.

Unzicker verzichtet in seinen Vorstellungen auf die Interpretation der sogenannten Rotverschiebung im Spektrum der Galaxien als „Flucht der Spiralnebel“.

Er macht auch den Punkt, der Ausdehnung des Universums, wie sie im Urknall-Modell angenommen wird, eine gewisse  Absage zu erteilen.

Die Bezeichnung „VSL“ (Variable Speed of Light Cosmology) klingt sicher erstmal gut. Die Frage ist aber, ob man auf einer veränderlichen Größe eine Kosmologie aufbauen kann. Ich denke, dass wir hier doch den Weg gehen sollten, der eine absolute Größe in den Mittelpunkt stellt. Wenn man also zum Beispiel von einer „Radialfeld-Kosmologie“ sprechen würde – was ich nicht tue, aber was bis zu einem gewissen Grad legitim sein könnte in bestimmten abgegrenzten Zusammenhängen – dann hätte man einen echten Bezugsrahmen, den eine Kosmologie ja doch liefern soll. So besteht sonst die Gefahr einer neuen illusionären erscheinungsweltlich orientierten Ursachensuche (und -annahme).

Dirk Pohlmann und Alexander Unzicker im Gespräch über moderne Physik

Im Gespräch: Alexander Unzicker ("Einsteins Alptraum") – apolut.net

Das Gespräch ist aus meiner Sicht eine Art „warm up“ für das Gesamthema der moderen Physik und ihrer Grundlagenkritik. Nachfolgend mein Kommentar bei Apolut, den ich für lesenswert halte:

„27.6.2022/5782

Lieber Herr Pohlmann,
danke für das Aufgreifen der „Physikalischen Thematik“. In der Tat gibt es zwei deutsche Philosophen, die das Thema, so wie von Alexander Unzicker gewünscht und sachgerecht gefordert, intensiv bearbeitet haben. Ihre Arbeit ist allerdings, wen wundert es, bisher nicht entsprechend wahrgenommen und gewürdigt worden: Helmut Krause und Jochen Kirchhoff. Beide haben, Kirchhoff auf Krause, Schelling und Giordano Bruno aufbauend, einen Vorschlag gemacht, der sehr weitgehend ist und den ich für sehr tragfähig halte: Die Radialfeldvorstellung. (Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit dem Thema und habe einen Blog dazu angelegt.) – Eine Art metaphysisch begründete einheitliche Feldvorstellung.
Wen das interessiert, der kann gern „Der Baustoff der Welt“ (H. Krause) lesen, gibt es online als PDF zum freien Download oder/und Kirchhoffs „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“. Auch der youtube-Kanal von Jochen Kirchhoff ist in dieser wie in vieler anderer Ansicht sehr ergiebig, z. B. das Video „Die Ursache der Gravitation“.
Rüdiger Lenz hatte Jochen Kirchhoff schon zu zwei intensiven Interviews bei Apolut, zu anderen Themen.
Herr Pohlmann, gerade unter der Maßgabe ihres Gedankens, ob nicht eine andere, weitergehende Physik sozusagen auch die ethischen Fragen mitlösen würde, ein sehr wichtiger Gedanke, kann man Krause und Kirchhoff nur empfehlen, denn obwohl beide auch exellente Kenner wissenschaftlicher Theoriebildung sind und der Physik-Behauptungen (Urknall, absolute Lichtgeschwindigkeit, Masse-Begriff u.u.u.), geht es ihnen im Letzten um Menschheitsfragen, die gerade in unseren Tagen nach einer Lösung schreien.
Physik und Psychik – um das mal so zu formulieren – gehören zusammen. So wie wir die Welt und uns selbst betrachten, so ver- oder erkennen wir sie und so gestalten oder missstalten wir auch. Wir brauchen eine generelle Kehrtwende, wissenschaftlich, philosophisch und politisch. Und ohne eine Grundlagenkritik des naturwiss. Komplexes, der letztlich aus der Methodik und Sichtweise der modernen Physik hervorgegangen ist, haben wir keine Chance, essentielle Schritte zu machen, die den Wahnsinn der Moderne beenden und der Welt eine echte Perspektive eröffnen.
Die Physik, die wieder zu den echten (nicht den laborativ erzwungenen) Phänomenen zurückkehrt und sie auch wirklich denkerisch bewältigt, ist ein Mitschlüssel für einen Epochenwandel. Alexander Unzicker hat vollkommen Recht: Dafür braucht man in erster Linie Zeit und tiefes Nachdenken, gern im Anschluss an die vorsokratische Philosophie, die noch Ganzheitsfragen gestellt hat. Im Übrigen bleibt A. Unzickers Beitrag zur Analyse der Gegenwarts-Physik unbestritten, ganz egal wie er sich zu anderen Themen geäußert hat.
Ich würde mich freuen, Herr Pohlmann, wenn sie am Thema dranbleiben – da ist wirklich jede Menge „drin“. Herzliche Grüße und bei der Gelegenheit vielen Dank für ihre vielfältigen Anstrengungen in Sachen Wahrheitsfindung (wikihausen u.u.u.). Und auch Dank an Rüdiger Lenz für seine Texte, und auch für seine wunderbaren Interviews – u.a. mit Jochen Kirchhoff. -„

Statt Urknalltheorie nun Schwarze Löcher als „Beginn“

Erstaunlich offen wird von Wissenschaftlern im Arte-Beitrag die jahrzehntelang gehypte Urknalltheorie (von Lemaitre „erfunden“) relativiert – um die nächste Spekulation in die Welt zu setzen: Wir entstammen schwarzen Löchern. –

News vom „Leben der Erde“ – Erdebewegungen

Spektakuläre Risse Öffnen Sich Überall Auf Dem Planeten – Dehnt Sich Die Erde Aus? – Verborgene Geheimnisse TV

Es ist wohl wenig sinnvoll von einer Ausdehnung der Erde auszugehen, dazu müssten zu viele Erfahrungstatsachen – wie z.B. relative Kontinuität der Tag-Nacht-Dynamiken, Umlaufzeit des Gestirns um die Sonne, Klimastabilität etc. – einer Mitveränderung unterliegen.

Die Phänomene sind nicht von der Hand zu weisen; möglicherweise deuten sie eine größere tektonische Veränderung der Erde an, deren natürlichen Grund und Sinn wir bisher nicht in Rechnung stellen.

Helmut Krause hat mehrmals darauf hingewiesen, dass die Verteilung der Landmassen auf der Erde kein Ausdruck vollkommener Harmonie darstellt; wenn man davon ausginge, dass es eine Art Selbstharmonisierungsbestreben des Erdganzen gibt, gesteuert durch kosmische Intelligenz(en), dann könnten die beobachteten „Risse“ vielleicht in so einer längere Entwicklung (ab einem bestimmten Zeitpunkt) eingeordnet werden.

Hans Joachim Zillmer – Indizien für Korrekturen geologischer Theorien

Beiträge zu einer Korrektur von grundlegenden wissenschaftlichen Vorstellungen liefert Hans Joachim Zillmer seit vielen Jahren besonders zu folgenden Themen:

  • Zeitvorstellungen der erdgeschichtlichen Entwicklungen
  • Evolutionstheorie
  • Klimavorstellungen
  • Stoffbildungsvorgänge

Vieles lässt sich mit der Radialfeldvorstellung gut verbinden bzw. regt zum Nachdenken über weltseelische Zusammenhänge und Vorgänge an.