Radialfeld-Eigenschaften

Für eine Annäherung an diesen Fragenkomplex ist die Lektüre der beiden Theorie-Quellen anzuempfehlen, da es sich um ‚außerordentliche‘ Eigenschaften handelt, die zum Teil von den Physikern der ‚Strahlungszeit‘ (E. Jünger) und den Vertretern von äthertheoretischen Ansätzen prinzipiell erkannt wurden bzw. geahnt, sind diese durchgearbeiteten Texte in ihrer Tiefe und geistigen Weite nicht zu ersetzen:

Helmut Friedrich Krause, „Baustoff der Welt“

Jochen Kirchhoff, „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“

Dennoch sei hier in Kürze auf Wesentliches verwiesen, um die Richtung der Gedanken zu skizzieren. Wenn hier von Eigenschaften des Radialfeldes gesprochen werden kann und soll, dann ist es sinnvoll sich den Bezugsrahmen zu verdeutlichen:

Wir sprechen von Eigenschaften, die der Basis aller Erscheinungen zukommen. Diese Basis ist nicht innerhalb der Welt der Erscheinungen anzutreffen. Sie kann über die Sinnesorgane (und deren techn. Erweiterungen) nicht wahrgenommen werden. Daher sind die bisherigen Versuche, einen ‚Weltäther‘ in (wenn auch subtiler) materieller Gestalt zu postulieren und aufzufinden, zum Scheitern verurteilt (gewesen).-

Das Radialfeld – der immaterielle Weltäther – muss also Eigenschaften haben, die alle Erscheinungseigenschaften prinzipiell ermöglichen oder beinhalten (können). Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff geben hier folgende Fingerzeige:

  • äußerste Dichte und äußerste Flexibilität
  • quasi berührungsfreie (quasi reibungsfreie oder unbeeinflusste) Durchschlagsfähigkeit in Bezug auf alle Materie(n); die Mehrzahl von ‚Materie‘, also Verschiedenartigkeit der Materien verschiedener Gestirne, deshalb, weil aus der Radialfeldhypothese auch hervorgeht, dass die uns bekannte Materie’konfiguration‘ (u. a. in der Bildung der Elemente) eben ‚regional‘ verankert ist – und nicht für die – unendliche – Gesamtheit des Universums gelten kann
  • unendliche Geschwindigkeit, die mit Ruhe im Raum zusammenfällt, nur abschwächbar durch die Wechselwirkung mit anderen Radialfeldern
  • Träger und Speiser aller Spektren von Erscheinungen materieller Art (elektromagn. Spektrum, Strahlungen, Materien)
  • unendliche Ausdehnung und unendliche Abschwächung in Abhängigkeit vom jeweiligen Gestirnausgangspunkt(bereich)
  • verschiedene in der Wissenschaftsgeschichte verwendete Begriffe können hier eingeordnet werden und auch so das Bild der ‚Eigenschaften‘ vervollständigen, z. B. die Bezeichnungen ‚Äther‘ und ‚Absolutes Licht‘
  • weitere Eigenschaften, die konventionelle Vorstellungen sprengen, sind zu vermuten und herzuleiten, z.B. unendliche Formbarkeit, quasi-unendliche Tragfähigkeit von ‚Wellen‘ und ‚Information‘, 

Man kann die Annahme eines immateriellen Weltäthers natürlich in Frage stellen – Physiker werden das gewöhnlich tun.  Nichtsdestotrotz dürfte auch ihnen klar sein, dass eine konsequente Postulierung solch eines – immateriellen – Weltäthers schon gedanklich Freiräume eröffnet, die in einer monistischen Lösung, in der Ursachen und Wirkungen in einer Sphäre liegen, kaum gegeben sind. –